log₁₀, ln, log₂ und benutzerdefinierte Basis-Logarithmen mit Antilogarithmus berechnen
Ein Logarithmus beantwortet die Frage „Auf welche Potenz muss die Basis erhöht werden, um diese Zahl zu erhalten?" — log₂(8) = 3, weil 2³ = 8. Drei Basen dominieren in der Praxis: Basis 10 (log, in Wissenschaft und der Dezibel-Skala), Basis e (ln, der natürliche Logarithmus, in Analysis und Wachstumsmodellen) und Basis 2 (log₂, in der Informationstheorie und Informatik).
Logarithmen treten ständig in der Algorithmenanalyse (O(log n) Komplexität), der Audiotechnik (Dezibel), Signalverarbeitung, Statistik (Log-Normalverteilungen) und Finanzmathematik auf. Die Basiswechselformel — log_b(x) = ln(x) / ln(b) — reduziert jede Basis auf den natürlichen Logarithmus.
log (oder log₁₀) ist der Basis-10-Logarithmus. ln ist der natürliche Logarithmus zur Basis e (≈ 2,71828), dessen Ableitung 1/x ist. In der reinen Mathematik bedeutet „log" oft ln; in der Ingenieurwissenschaft meist log₁₀.
Logarithmen sind nur für positive reelle Zahlen definiert. Keine reelle Potenz einer positiven Basis ergibt eine negative Zahl oder Null.
Immer 0. Jede Basis hoch 0 ergibt 1, daher ist der Logarithmus von 1 für jede Basis gleich 0.
Nutzen Sie die Basiswechselformel: log_b(x) = log_c(x) / log_c(b) für eine beliebige Basis c. Beispiel: log₂(100) = log₁₀(100) / log₁₀(2) = 2 / 0,301 ≈ 6,644.
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