User-Agent-Zeichenketten analysieren, um Browser, OS und Gerät zu erkennen
Ein User-Agent-String ist eine Textkennung, die von Browsern, Bots und HTTP-Clients gesendet wird, um sich bei Servern zu identifizieren. Er enthält Browsername und -version, Rendering-Engine, Betriebssystem und manchmal Gerätetyp — alles in einem einzigen opaken String. Das manuelle Parsen dieses Strings ist notorisch fehleranfällig, da das Format sich über Jahrzehnte chaotisch entwickelt hat.
Dieses Tool dekodiert beliebige User-Agent-Strings in strukturierte Felder: Browsername und -version, Engine, OS und Version, Gerätetyp (Desktop, Mobil, Tablet, Bot) und ob der Client ein bekannter Crawler ist.
Historische Kompatibilität. Frühe Browser behaupteten, "Mozilla-kompatibel" zu sein, um auf Seiten zuzugreifen, die nur für Netscape reichen Content auslieferten. Das Präfix blieb erhalten, obwohl es bedeutungslos ist.
UA-Strings können leicht gefälscht werden und ihr Format ist nicht standardisiert. Für Layout-Entscheidungen sind CSS Media Queries zuverlässiger. UA-Parsing eignet sich am besten für Analytics und Logging.
Google reduziert schrittweise den Chrome-UA-String zum Datenschutz. OS-Version, Gerätemodell und Minor-Browser-Version werden durch feste Tokens ersetzt.
Ein weiteres historisches Artefakt — Websites lieferten unterschiedliche Inhalte für Gecko-basierte Browser. Durch "like Gecko" sicherten sich Browser die gleichen reichhaltigen Seiten. Das Token hat in modernen UAs keine technische Bedeutung.
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